Applikation für Praxis, Klinik, Wissenschaft und Prävention

Für eine zielgerichtete Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen und chronischen Erkrankungen bildet die Neurokardiale Funktionsdiagnostik eine sinnvolle Zusatzuntersuchung. Neurokardiologie und Psychokardiologie beschäftigen sich mit funktionellen Einflussfaktoren auf das Herz-Kreislaufgeschehen. Darunter fallen insbesondere Stressfolgeerkrankungen. Die Pathophysiologie zwischen Depression und kardiovaskulären Erkrankungen ist hinreichend wissenschaftlich belegt.

Warum als nicht die Herz-Hirn-Achse in die diagnostische Fragestellung einbeziehen?

Haupteinsatzgebiete bei Diagnostik und Therapieverlaufskontrolle:
Unser Analysesystem SUEmpathy® wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Autonomen und neuroendokrinologischen Funktionslabor (ANF) der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Dresden entwickelt.

SUEmpathy ist weltweit das erste Analysesystem, das für die Spektralanalyse von nichtäquidistanten stochastischen Parametern (RR Intervalle, beat-to-beat gemessenem Blutdruck und anderen biologischen Parametern) den innovativen TRS Algorithmus (Trigonometric Regressive Spectral Analysis) einsetzt.

Neben einer physiologischen Spektralanalyse kann damit auch die Baroreflex-Sensitivität für kurze Datensegmente (30s Dauer) bestimmt werden. Diese Baroreflexberechnung wurde bereits von der European Society of Hypertension im Rahmen der EuroBarVar Studie evaluiert. (Laude, D. Elghozi, J.L. et.al.: Comparison of various techniques used to estimate spontaneous baroreflex sensitivity (the EuroBaVar study). Am J Physiol Regul Integr Comp Physiol 286(2004): R226-231)

Weitere Informationen zum TRS Algorithmus:

Rüdiger, H.; Klinghammer, L.; Scheuch, K.: Comput. Methods Programs Biomed. 1999, 58, 1.
The trigonometric regressive spectral analysis - a method for mapping of beat-to-beat recorded cardiovascular parameters on to frequency domain in comparison with Fourier transformation



Weitere Applikationen in Prävention, Kuration und Rehabilitätion

Die Untersuchung und qualitätsgesicherte Behandlung von Funktionsstörungen und chronischen Erkrankungen erfordert eine ganzheitliche Sicht auf das Krankheitsgeschehen. Neben der traditionellen biochemisch- anatomischen orientierten Sichtweise der Schulmedizin ist es hier erforderlich, den Menschen auch auf einer biophysikalisch-funktionellen Ebene zu betrachten. Die Funktion des Körpers unterliegt nicht nur chemischen, sondern auch energetisch-informationellen Prozessen. Die seelisch-emotionale Ebene spielt eine wesentliche Rolle. Umwelt und soziale Faktoren sind zu berücksichtigen, wenn Funktionsstörungen und chronische Erkrankungen zielführend behandelt werden sollen.

Die Untersuchungen der körpereigenen Regulation im Rahmen einer neurokardialen Funktionsdiagnostik gewinnen an Bedeutung in zweierlei Richtungen:
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